22 Dez
ALLe warten auf das Christkind…
Author: adminIch dachte das Christkind ist die Tochter meiner ALLten Lebensabschnittsgefährten, meint Fiede zu AlphaHeinz.
Kein KOMMentar!
Hallo ALLgemeinbildung: Das “Christkind”
Das Christkind ist eine vor allem in Österreich, der Schweiz, in katholischen Regionen Deutschlands sowie in der Region um Nürnberg verbreitete Symbolfigur des Weihnachtsfestes.[1] Erwachsene erzählen Kindern, dass zu Weihnachten das Christkind kommt und heimlich die Weihnachtsgeschenke bringt. Es wird häufig als blondgelocktes Kind mit Flügeln und Heiligenschein dargestellt. Umgangssprachlich wird das Christkind häufig mit dem Christuskind, der Darstellung des neugeborenen Christus, gleichgesetzt.[2]
Inhaltsverzeichnis
Darstellung des Christkindes 1893
Das Verhältnis zwischen Christkind und Nikolaus als Gabenbringer ist komplex und entwickelte sich widersprüchlich: Eine Entwicklungslinie geht vom Nikolaus zum Christkind, die andere vom Christkind zum Nikolaus.
Im Mittelalter wurden die Kinder am Nikolaustag (6. Dezember) oder am Tag der unschuldigen Kinder (28. Dezember) beschenkt; die Bescherung am Heiligabend bzw. am ersten Weihnachtsfeiertag, wie sie heute üblich ist, gab es damals noch nicht. Die Protestanten lehnten jedoch die römisch-katholische Form der Heiligenverehrung - und damit auch die Verehrung des heiligen Nikolaus - ab. Daher ersetzte mit hoher Wahrscheinlichkeit Martin Luther im 16. Jahrhundert den Nikolaus durch den „Heiligen Christ” und verlegte die Beschenkung auf den 25. Dezember. Andernorts wie in der reformierten Schweiz fand die Bescherung bis ins 19. Jahrhundert am Neujahrstag statt.[3] Mit „Heiliger Christ” war Jesus Christus gemeint, jedoch nicht in der Personifikation des neugeborenen Jesuskindes.[4] Über die Jahre entwickelte sich die Bezeichnung „Christkind” und die Vorstellung als engelsgleiche Erscheinung.[5] Das Christkind verselbständigte sich zusehends, und die Verbindung zu Jesus Christus wurde immer unklarer.[6] In der reformierten Schweiz wurde es - entsprechend dem hier (früher) gültigen Bescherungstag - denn auch zum Neujahrskind.[7] Die engelsgleiche Darstellung hat ihren Ursprung vermutlich in weihnachtlichen Umzugsbräuchen und Krippenspielen, bei denen häufig eine Engelsschar von einem „Christkind” angeführt wurde.[8][9] Das Christkind verbreitete sich zunächst im evangelischen Deutschland. Später breitete sich der Brauch ins Rheinland, dann zusammen mit Adventskranz und Weihnachtsbaum nach Bayern und Österreich aus.
Diese Entwicklungslinie wurde aber von zwei entgegenlaufenden gekreuzt: Einerseits wurde das Christkind in Nord- und in Teilen von Mitteldeutschland bei den Protestanten immer mehr vom Weihnachtsmann abgelöst, anderseits verdrängte das Christkind in der Schweiz immer mehr den zuvor hier sowohl katholischen wie auch protestantischen Nikolaus (Chlaus). So war es nicht nur in der katholischen, sondern auch in Teilen der reformierten Schweiz im 18. und 19. Jahrhundert nicht etwa das lutherische oder katholische Christkind, sondern der Chlaus (also Nikolaus), der in den Tagen um Weihnachten oder an Silvester die Geschenke brachte.[3] Noch Ende des 19. Jahrhunderts wurde in der reformierten Schweiz das Christkind an manchen Orten als katholisch bzw. als Import aus dem katholischen Süddeutschland empfunden.[10] Im 20. Jahrhundert wurde der Nikolaus jedoch auch hier vom Christkind verdrängt. Somit finden wir heute die Situation vor, dass das Christkind nun hauptsächlich einerseits in mehrheitlich katholischen Gebieten wie Österreich, Bayern und Baden-Württemberg, anderseits aber auch in der benachbarten sowohl katholischen wie reformierten Schweiz verbreitet ist.
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist neben dem Christkind und Nikolaus zunehmend der Weihnachtsmann in Film, Fernsehen und bei der Weihnachtsdekoration anzutreffen, wohl hauptsächlich als Folge des zunehmenden US-amerikanischen Einflusses.[1]
(Quelle: Wikipedia
Euer AlphaHeinz
Das Mars ALLer Dinge(!)
Sagt die “Null” zur “Acht”: Du hast ja einen super Gürtel ;–))))))
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